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Zuerst schneidet man sich die Flächenteile(-schalen) für Ober- und Unterseite mit einem scharfen Messer aus einer 3mm Depronplatte heraus. Die auf den Fotos abgebildete Fläche hat an der Wurzelrippe 20 cm und an der Endrippe 10 cm, die Spannweite beträgt pro Flächenhälfte 30 cm. Der Holm hat an der Wurzelrippe eine Breite von 3 cm, und an der Endrippe genau die Hälfe (1,5 cm), da die Endrippe nur die Hälfte der Wurzelrippe ist.
Als nächstes schrägt man die obere und untere Flächenschale im Bereich der Nasen- und Endleiste an (s. Skizze). Die Endrippe sollte allerdings noch 1-1,5 mm Stärke haben.
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Jetzt dreht man die Flächenteile um (nicht abgeschrägte Seite) und verbindet jeweils zwei Flächenteile mit durchsichtigen Paketklebeband oder Glasfasertape (längs der Nasenleiste).
Nun dreht man die Platten wieder um und klebt die Holmführungen ein (Uhu Por), diese bestehen aus 3 mm Depron, und sind 5-7 mm breit. Die Holmführungen sollten einen Abstand von mindestens 6 mm haben. Die Holmführungen sind so angebracht dass sich der Holm bei 30% der Flächntiefe befindet.
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Sind diese angebracht, so klappt man die Schalen so um, dass sich die Holmhalter nicht berühren, nun überprüft man ob die Endleisten bündig sind. Abweichung führen zu einem Verzug der Fläche, und müssen unbedingt weggeschliffen werden.
Nun streicht man die geschliffenen Endleisten mit Uhu Por ein (beidseitig). Anschließend klebt man die halben Endleisten zusammen, man muss genau das Eck der Wurzel und Endrippe treffen. D.h. man fängt an den Rändern an, und arbeitet sich nach innen, dies muss natürlich auf einen geraden Untergrund erfolgen.
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Ist alles verklebt so kann der Holm (6mm Depron) eingeschoben werden, bei Schnittungenauigkeiten verschleift man die Holme der beiden Flächenhälften vor der Installation noch einmal im Block (mit Stecknadeln zusammenheften). Als Holmhöhe haben sich 10-15% der Flächentiefe bewährt, d.h. bei einer Fläche mit 20 cm Tiefe, sollte die Holmhöhe 2-3 cm betragen.
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Der Holm braucht nicht eingeklebt werden da er durch die Spannung der Tragflächenschalen gehalten wird.
Die abgebildete Fläche hat wie oben beschrieben 60 cm Spannweite, und ein Gewicht von 28 g. Die Stabilität und Torsionsteifigkeit ist trotz des geringen Gewichts um einiges höher als bei Rippenflächen. Die Stabilität der Depronfläche kommt nicht durch den Holm, sondern dadurch dass die Flächenhälften gebogen werden, und so unter Spannung stehen.
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Dadurch dass Ober- und Unterschale von den Maßen identisch sind, ist das Profil symmetrisch. Macht man die Oberseite ein bischen breiter als die Unterschale, und schrägt die Unterschale an der Endleiste nicht an, hat man ein tragendes Profil. Eine andere Möglichkeit ein tragendes Profil zu bekommen besteht darin, in der Unterseite mehrere 1-1,2 mm CFK-Stäbe mit Epoxy in einem Schlitz zu versenken, dadurch hat die Unterseite mehr Steifigkeit und biegt sich nicht so stark durch wie die Oberseite (dieser Tipp stammt von Jürgen Köhler). Bei dieser Bauweise sind also nicht nur symmetrische Profile möglich.
Viel Spaß beim Nachmachen wünscht.
Johann Irnstetter
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Allgemeines zu Anlenkungen von Depron Fliegern Bau einer profilierten Depronfläche 2 (Update)
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